120 Jahre Weißbräu Tag 1

120 Jahre Erdinger Weißbräu – großartiger Auftakt zum Festwochenende mit Prominenz und jeder Menge guter Stimmung

Der Erdiger Weißbräu wird 120 Jahre alt. Das muss natürlich gefeiert werden. Zum Auftakt des Festwochenendes trafen sich die treuen Freunde und Geschäftspartner von Firmenchef Werner Brombach im Festzelt am Brauereigelände.

Drei Tage lang verwandelt sich das Brauereigelände in einen Festplatz. Das große Erdinger-Zelt stellt den Mittelpunkt der Geschehnisse im Rahmen der 120-Jahr-Feier.
Bevor am Samstag mit 4000 Fanclub-Mitglieder und am Sonntag mit der Erdinger Bevölkerung auf das Jubiläum angestoßen wird, trafen sich am Freitag Gastronomen, Getränkehändler, Ehrengäste, Freunde und Geschäftspartner der Brauerei zu einer Mega-Geburtstagsparty.

Bei bestem Kaiser-Wetter gings am frühen Abend mit einem Stehempfang vor dem Zelt los. Langweilig konnte es gar nicht erst werden – Schlag auf Schlag jagte ein Höhepunkt den nächsten.

Zum hervorragendem Essen von Festwirt Uwe Pianka („Die Geschäftsleitung wollte eigentlich Kalbfleisch, aber der Herr Brombach hat gmeint: die armen Kälber – nehmts doch lieber Ochsen“) sorgte die Blechblosn für Bierzeltstimmung. Durch den Abend führte Gerd Rubenbauer.

Ein Making-Of des aktuellen Werbespots wurde auf den Großleinwänden gezeigt und dazu gab es natürlich Kommentare vom Hauptdarsteller Franz Beckenbauer, der persönlich erschienen war um mit einer frischen Maß auf den Geburtstag anzustoßen.

Viel Lob für den Brauereichef gab es auch von Seiten der Politik: Theodor Waigel bezeichnete Brombach als „Musterbeispiel für mittelständische Unternehmer“, Günther Beckstein freute sich über „Erdinger Weißbier im Indien-Urlaub“ ,Hans Zehetmaier hielt sich als Lateiner an der Feststellung „extra Bavaria non est vita“ und der russische Präsident Wladimir Putin ließ durch einen Gesandten seine Glückwünsche überbringen.

Bevor mit einem fulminanten Feuerwerk die Bar eröffnet und der Programm-Teil des Abends beendet wurde, sorgte „Wirte-Napoleon“ Richard Süßmeier mit einer im wahrsten Sinne des Wortes süffisanten Rede für viele Lacher im Publikum. Hinter dem Rednerpult auf einem Tragl Weißbier stehend „ja mei, ich bin so klein“ zog er sein Resümee über den Verlauf des Festabends. Hier ein paar Ausschnitte:

„Da Zehetmaier hat mich mit lobenden Worten angekündigt. Des zeigt, dass Bier ned blöd macht.“

„Da Beckstein hält den 1. FC Nürnberg für einen Top-Verein. Das zeigt wiederum, dass man den Politikern nix glauben darf.“

„Wenn man die Leute fragt, an was sie beim Wort Erding denken, dann sagen die alle Erdinger Weißbier! Da sagt keiner Erdinger Stadtrat oder Erdinger Bürgermeister. Ähm ja, also zumindest hab ich ihn jetzt mal erwähnt heut Abend. Mir habens gsagt, ich sollt den irgendwie einbaun…“

„Ich hab schon erlebt, dass einer bei der Bestellung nur das Erdinger-Jingle vorsummt und die Bedienung versteht des auch und bringt ihm ein Erdinger Weißbier. Was meinen Sie was einer möcht, wenn er die Internationale summt? Genau: an Russn! Der Russ is übrigens der erste bayerische Londrink. Aber den mag der Brombach ned so gern wegen dem heftigen Limoanteil. Weil des stellt er ja ned her!“

„Man sagt ja, dass man die besten Entscheidungen ausm Bauch raus fällt – daher hab ich schon früh geschaut, dass ich einen bekomm.“

Fazit: ein sehr gelungener Abend mit hochkarätigen Gästen und tollem Programm. Wir gratulieren dem Erdinger Weißbräu mit Firmenchef Werner Brombach zum 120. Geburtstag der Brauerei und wünschen noch viele erfolgreiche Jahre!