„Ein genialer Abend“: Sinnflut Erding am 27. Juli

Sinnflut Erding, das heißt zehn Tage lang Kultur satt und buntes Treiben auf dem Volksfestplatz. Seit Freitag, 25. Juli, läuft das Festival wieder. Wir waren am Sonntag vor Ort und haben einige Eindrücke für euch gesammelt.

Sinnflut 2014 - Urweisse-Hüttn, Foto: ednetz / Sebastian Eggersberger
Gut was los: Auf Sinnflut tummelten sich am Sonntag zahlreiche Besucher. Foto: ednetz / Sebastian Eggersberger

Regen, Gewitter, Wind: Wer am vergangenen Sonntag auf die Erdinger Wetterprognose hörte, wäre wohl nicht auf Sinnflut gegangen. Viele jedoch ließen sich von der schlechten Vorhersage nicht abschrecken und besuchten das Festival. Zu ihrem Glück, denn das tatsächliche Wetter gab ihnen Recht: Entgegen der Prognosen blieb es den ganzen Abend lang trocken und warm. Bis in die späten Stunden hinein konnte Erding im T-Shirt bekleidet über das Festival-Gelände spazieren.

Sinnflut Erding: „Alle Bands waren top“

Vor 20 Uhr war auf Sinnflut viel los, dann entspannte es sich. Einen Platz vor einer der Bühnen bekam jeder, der wollte. Und das lohnte sich: „Alle Bands waren top. Der Besucher hatte die Qual der Wahl“, fasste es ein Festivalgänger zusammen.

Sinnflut 2014 - Janine Hecht, Foto: ednetz / Sebastian Eggersberger
Janine Hecht überzeugte. Foto: ednetz / Sebastian Eggersberger

Auf der Raiffeisen-Bühne etwa spielte die Erdingerin Janine Hecht – bekannt unter anderem durch die TV-Show „The Voice of Germany“ – zusammen mit den Motown Brothers Musik der 60er- und 70er-Jahre. Hecht überzeugte das Publikum dabei mit ihrer brillanten Stimme und einer genialen Performance auf der Bühne.

Rappelvoll war es im Tanzgarten. Dort gab Dylan On The Rocks Klassiker von Altmeister Bob Dylan zum Besten. „Sehr schön gemacht“, wie ein Gast kommentierte. Im hinteren Bereich der MusicWorld-Bühne etwas leise und dadurch weniger fetzig war hingegen der Sound der Wuidara Pistols. Was allerdings nicht an der Gruppe selbst lag: Denn Töne und Gesang traf die Coverband tadellos.

Stände auf Sinnflut: Alle Klassiker dabei

Von den Ständen her gibt es 2014 hingegen wenig Neues. Allerdings finden sich auf Sinnflut alle bekannten Klassiker wieder. Die eine oder andere Bude ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich einige Meter weiter gewandert.

Sinnflut 2014 - eigens gebraute Biere Dunkle Schönheit und Heller Wahnsinn, Foto: ednetz / Sebastian Eggersberger
Sinnflut hat seit diesem Jahr sein eigenes Bier. Foto: ednetz / Sebastian Eggersberger

Die Stände bieten – wenig überraschend angesichts Erdings Größe – etwas weniger als etwa beim Münchner Tollwood. Doch dafür kann Sinnflut auf andere Art und Weise überzeugen: mit recht fairen Preisen. Im Unterschied zu vielen Örtlichkeiten in der Landeshauptstadt sind die Getränke beim Erdinger Festival bezahlbar.

Die Halbe Bier, ein Radler oder Russn kostet 3,50 Euro. Zudem gibt es extra Sinnflut-Bier (0,33 Liter, 3 Euro): „Dunkle Schönheit“, ein dunkles Radler und „Heller Wahnsinn“, ein – wie der Name bereits andeutet – Helles.

Übrigens: Sinnflut Erding geht noch bis zum 3. August. Alle Informationen und das Programm findet ihr auf unserer Info-Seite.

Eindrücke von Sinnflut 2014:

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Niklas schreibt seit 2013 für ednetz. Darüber hinaus für die Augsburger Allgemeine und den Erdinger Anzeiger. Er hat Staatswissenschaften an den Universitäten Passau und Turin studiert. In Erding ist Niklas zur Schule gegangen.
Sebastian studierte Druck- und Medientechnik an der Hochschule München und arbeitet bei der sebastian blum GmbH in den Bereichen Projekt- und Produktmanagement.