Eröffnung der Jugendkulturtage Erding

Zehn Tage vollgestopft mit bunten Kulturangeboten. Am Freitag, 17. Oktober, starten die Jugendkulturtage zum zweiten Mal in Erding. Das Jugend- und Kulturhaus Sonic hat mit vielen weiteren Unterstützern, Schulen und Kultureinrichtungen ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt.

Es sind die zweiten Jugendkulturtage in Erding, die im jährlichen Wechsel mit den Tagen der Toleranz stattfinden sollen. Bis Sonntag, 26. Oktober, werden an insgesamt elf Veranstaltungsorten Workshops, Lesungen, Konzerte, Tanzveranstaltungen und noch vieles mehr angeboten. Dazu kommen Begleitaktionen wie der WIRfel.

WIRfel schafft Begegnungsorte

Foto: ednetz / Simone Vinnbruch
Foto: ednetz / Simone Vinnbruch

Dieses bunte Prachtstück stammt von der Kulturunternehmerin Johanna Steuth (rechts im Bild) in Kooperation mit dem Sonic. Der sogenannte WIRfel besteht aus drei verschiedenen Formen und Farben, die sich beliebig anordnen lassen, um an leeren Plätzen Raum für Gemeinsamkeit zu schaffen. Insgesamt zwölf Elemente weist der WIRfel auf und jedes Bauteil ist so konzipiert, dass man es nur zu zweit transportieren kann, wie Johanna Steuth erklärt. „Der WIRfel ist dazu da, um Kooperation zu üben, um einfach mal Leute zusammenzubringen, die sonst nie zusammenkommen würden, um einen Begegnungsort zu schaffen“, so Steuth.

Eine weitere Begleitaktion ist die Foto-Ausstellung „Anders Cool“ im Café Orange.

Jugendkulturtage Erding „ein wahres Feuerwerk“

Zur Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend kommen neben zahlreichen Jugendlichen, Eltern und Großeltern auch Vertreter aus dem Stadtrat. OB Max Gotz (CSU) sitzt als Schirmherr der Veranstaltung im Publikum, Ludwig Kirmair (CSU) als Zweiter Bürgermeister und Kulturreferent eröffnet die Jugendkulturtage mit einem Grußwort.

Foto: ednetz / Simone Vinnbruch
Foto: ednetz / Simone Vinnbruch

Stolz berichtet er von den Kulturangeboten der Großen Kreisstadt und von einem Leserbrief, den er schon als Kompliment würdigt. Dieser fordert nämlich dazu auf, Kulturangebote besser aufeinander abzustimmen, da sich zu viele Veranstaltungen überlappen würden. „Es gibt also sehr viel, nur Jugendliche fühlen sich oft nicht so richtig zu den Veranstaltungen der Erwachsenen hinzugezogen, weil sie die Erwachsenenwelt nicht so adaptieren wollen“, sagt Kirmair in seinem Grußwort. Von dem Programm der Jugendkulturtage ist der Kulturreferent ebenso begeistert: „Sie werden mir beipflichten. Es ist ein wahres Feuerwerk an Veranstaltungen und Ideen.“ Nicht zuletzt schwärmt von dem Engagement der Jugendlichen und der Jugendarbeit im Sonic.

Ein rundum musikalischer Abend

Trotz einiger Reden und Ansprachen soll der Abend jugendlich und kurzweilig sein, betont der stellverstretende Leiter des Sonics, Andreas Huber. Grußworte und Danksagungen werden daher von Stücken der Jazzgruppe vom Anne-Frank-Gymnasium aufgelockert und ergänzt.

Im Anschluss fetzen gleich drei Tanzgruppen, ebenfalls vom Anne-Frank-Gymnasium, zu moderner Musik ab und zeigen beeindruckende Tanzdarbietungen und Hebefiguren. Abgerundet wird der Abend von der Schülerband der FOS/BOS.