Erdinger Weißbräu

Foto: Erdinger Weißbräu

„In Bayern daheim. In der Welt zu Hause“ – geboren und beheimatet in Erding. Die Herzogstadt ist berühmt für ihr Weißbier, das in über 80 Länder weltweit exportiert wird. Sogar nach Kasachstan, Albanien und Brasilien – um nur ein paar wenige zu nennen. Ein Stück Erding gibt es also auf der ganzen Welt, doch nirgendwo kann man das Erdinger Weißbier so erleben, wie hier in seiner Heimat.

Die Brauerei – sehen und erleben

Wie wird Bier eigentlich hergestellt? Vor allem das Original-Erdinger Weißbier? Eine Führung durch die Brauerei verrät und zeigt es uns auch. Das Erdinger Weißbräu verfügt über eine der modernsten Brauereien in Europa. Das dreistündige Programm hat allerhand zu bieten – zum Beispiel Bewirtung inklusive.

Foto: Erdinger Weißbräu
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Der komplette Herstellungsprozess des weltberühmten Weißbieres wird hautnah und vor Ort gezeigt und erklärt. Die einzelnen Rohstoffe werden vorgestellt und der Brauvorgang im Sudhaus erklärt. Weiter geht es in den Gärungskeller.

Anschließend ist zu bestaunen, wie mittels modernster Technik das Weißbier abgefüllt wird. Doch damit sind wir noch nicht am Ende. Denn fertig ist das Bier erst, wenn es den Reifeprozess hinter sich gebracht hat. Also auf ins Hightech-Hochregallager. So lange das Bier reift, haben wir Zeit für eine Pause.

Foto: Erdinger Weißbräu
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Nach der Führung gibt’s Weißwurst, Brez’n und natürlich a Hoibe Erdinger. Aber Erdinger ist nicht gleich Erdinger, denn es gibt mehr Sorten als man vielleicht denkt.

Weitere Informationen zur Brauereiführung >>

Das Erdinger Weißbier

Erdinger Weißbier ist zu einfach gesagt, denn es gibt nicht nur das eine Weißbier, sondern eine ganze Palette. Ob die Leichte oder das Alkoholfreie, das Dunkle oder das Kristall. Und es gibt noch mehr Sorten wie den Pikantus: Das Starkbier im Weißbier-Sortiment.

In den kalten Wintermonaten ist die Schneeweiße sehr beliebt. Den Namen hat sie sich durch ihre Saison verdient, denn die Malze, die für ihre Herstellung verwendet werden, kommen aus der Sommerernte. Seine Reife erhält das „schneeweiße“ Weißbier dann erst Mitte Oktober. Außerdem soll es besonders gut zu saisontypischen deftigen Mahlzeiten passen. Daher ist die Erdinger Schneeweiße auch nur von November bis Februar erhältlich.

Foto: Erdinger Weißbräu
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Weißbier bedeutet Gemütlichkeit, einen entspannten Abend im Biergarten oder ausgelassen Feiern im Bierzelt. Aber für die richtig coolen Partys gibt es das Erdinger Champ, das Party-Bier in der Erdinger Weißbier-Familie.
Nicht zu vergessen ist auch die urige Urweisse, deren Rezept noch von den Anfängen stammt.

Das Fischer’s Stiftungsbräu

Die Geschichte der Stiftungsbrauerei lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Damit ist das Fischer’s sogar um knapp 200 Jahre älter als das Weißbräu. 1838 übernahm der Posthalter Joseph Fischer die Brauerei und so erhielt sie ihren Namen. Sein Sohn, Friedrich Fischer, trat als gelernter Braumeister seine Nachfolge an.

Foto: Erdinger Weißbräu
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Durch die Veränderungen am deutschen Biermarkt konnte die Brauerei aber im späten 20. Jahrhundert seinen Betrieb nicht wie gewohnt fortsetzen. Das Fischer’s Stiftungsbräu stand vor dem Aus.

Schön und gut, aber was hat das alles mit dem Erdinger Weißbräu zu tun? Ganz einfach: Um das Wissen aus jahrhundertlanger Braukunst zu erhalten, übernahm das Erdinger Weißbräu 1991 das Fischer’s Stiftungsbräu. Von den früheren sechs Brauereien, die in der Herzogstadt angesiedelt waren, existieren nun nur noch diese beiden und das seit über 20 Jahren unter einem Dach.

Fanclub

Erdinger Weißbräu war eine der ersten Brauereien, die einen eigenen Fanclub gründete. Seit 1995 existiert der offizielle Erdinger Fanclub und zählt bis heute über 79.000 Mitglieder in über 70 Ländern weltweit. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und bietet attraktive Vergünstigungen und Vorteile. Außerdem sind die Fans mit der offiziellen Club-Zeitschrift jederzeit bestens über das Geschehen in und um die Brauerei informiert.

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Der Erdinger Fanclub

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Zu den Vergünstigungen zählt unter anderem ein Rabatt von 10 Prozent im Fan-Shop. Außerdem kann die Brauerei kostenlos besichtigt werden und auch die Fanpost, also die Club-Zeitschrift, kommt frei Haus ins Haus geflattert.

Wissenswertes über Erdinger Weißbräu

Historie

1886 wurde das künftige Erdinger Weißbräu unter dem Namen „Weisses Bräuhaus“ gegründet mit Sitz in der Langen Zeile. 1935 kauft der damalige Geschäftsführer Franz Brombach die Brauerei und gibt ihr 1949 den Namen Erdinger Weißbräu.

Foto: Erdinger Weißbräu
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Gegen Ende der 1960er Jahre wandert das Erdinger Weißbier über den Weißwurstäquator. Von nun an gibt es das Erdinger Bier auch außerhalb Bayerns. Zunächst in Baden-Württemberg, dann in Nordrhein-Westfalen und weiter gen Norden.

Den nur allzu bekannten Jingle aus der Werbung, den wohl jeder Erdinger auswendig mitträllern kann, gibt es seit 1971. Er hat sich zum Klassiker entwickelt.

Foto: Erdinger Weißbräu
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In den 1970ern erobert das Erdinger Weißbier die Welt und wird in fünf Kontinente exportiert. Außerdem übernimmt nach dem Tod von Franz Brombach sein Sohn Werner Brombach die Privatbrauerei.

1983 geht der Brauerei in der Altstadt der Platz aus, ein neues Sudhaus am Rande der Stadt muss her. 1990 erreicht die Brauerei erstmals den Meilenstein von einer Millionen Hektolitern. Zehn Jahre später wird das Besucherzentrum eröffnet und es können Führungen durch die Brauerei veranstaltet werden.

2008 eröffnet der Weißbräuhof in der Innenstadt in neuem Glanz mit Gaststätte und 4-Sterne-Hotel.

Erdinger Weißbräu meets Sport

Die Brauerei ist mit Erdinger Alkoholfrei Sponsor zahlreicher Sportler. Dazu gehört vor allem das „Team ERDINGER Alkoholfrei“, aber auch im Bereich Biathlon und Triathlon ist das Erdinger Weißbräu als Sponsor tatkräftiger Unterstützer. Jedes Jahr finden darüber hinaus diverse (Sport-)Veranstaltungen, gesponsert vom Erdinger Weißbräu, statt. Ob nun das „Pow(d)er Weekend“ oder auch eine Floßfahrt. Dazu gehört fast immer ein Gewinnspiel, das auf der offiziellen Homepage bekanntgegeben wird.

Foto: Erdinger Weißbräu
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Schon gewusst?
Das Erdinger Weißbier ist mit einem Gesamtausstoß von 1,76 Mio. Hektoliter die meistgekaufte Marke auf dem nationalen und internationalen Weißbiermarkt.

Erdinger Weißbräu ging gerichtlich gegen die „Erdinger SZ“ vor, um den Namen „Erdinger“ in deren Titel zu unterbinden. Die Klage wurde jedoch abgewiesen, da eine Verwechslung laut Angaben des Landesgericht München nicht möglich sei. Gegen die Therme Erding setzte sich die Brauerei allerdings durch, denn die durfte sich nicht „Erdinger Therme“ nennen.

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