ASES CALIENTES
Das 1. Pokerturnier des Club Caliente vom 11.05.08
Mit seinem zweiten Event innerhalb eines Monats macht der Club Caliente weiter von sich reden. Nach dem großen Erfolg der FIRST STRIKE Party im April wurde nun zum großen Pokerturnier in atemberaubender Atmosphäre unter der Kuppel des DIVER‘S World Restaurants in Aufkirchen eingeladen.
Zahlreiche Freunde und Fans des Spiels fanden sich so am Pfingstsonntag in Aufkirchen ein, um den besten Spieler, bzw. auch denjenigen mit dem meisten Kartenglück, zu ermitteln. Selbstverständlich waren auch Zuschauer gerne willkommen, die das Geschehen meist hinter vorgehaltener Hand von außen kommentierten.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung von Chef-Croupier und Clubmitglied Christian Stettner sowie der Vorstellung von Floorman Walter Rott startete das Turnier gegen 14 Uhr in die erste Vorrunde.
Gespielt wurden 6er-Tische, an denen sich jeweils die beiden Bestplatzierten für die nächste Runde qualifizieren konnten. Unmittelbar im Anschluss wurde die zweite Vorrunde angehängt, bei der die restlichen Plätze für die Zwischenrunde vergeben wurden.
Die Gewinner der ersten Runde wurden um drei Wildcards ergänzt, die unter den Ausscheidern der Vorrunde ausgelost wurden. Hierbei lag das Glück bei Andreas Hintermaier, Wilfried Weber und Ümit Ünsal. Sie erhielten das Los für die Zwischenrunde, mussten dafür aber mit einer verminderten Anzahl an Jetons antreten. Der Stack der Vorrundengewinner hingegen richtete sich nach ihrer Platzierung.
Der Unterschied zur Vorrunde war zum Einen, dass die drei Zwischenrundentische nun als Muliti-Tables gespielt wurden (das heißt, es wurde darauf geachtet, dass an jedem Tisch immer in etwa gleich viele Spieler saßen, ansonsten wurden einzelne Spieler, abhängig von ihrer Position, umgesetzt) und zum Anderen, dass die von nun an erspielten Jetons im Falle des Erreichens an den Final Table mitgenommen wurden.
Nach einem zähen Kampf um die letzten acht Plätze konnten sich folgende Spieler für das Finale qualifizieren (geordnet nach Position am Tisch, in Klammern der Stack, der an den Final Table mitgebracht wurde.
1. Eberl, Josef (9.500)
2. Scharl, Johann (17.300)
3. Totzauer, Patrick (9.500)
4. Tengler, Bastian (4.800)
5. Pribylla, Andreas (33.800)
6. Gabriel, Mathias (5.700)
7. Klingseisen, Bernhard (20.000)
8. Schuster, Kai (13.100)
Ohne große Eingewöhnungsphase ging es am Finaltisch auch gleich richtig zur Sache. Die meisten Spieler kannten ihre Gegenüber noch aus der Vorrunde und so verloren vor allem die Small Stacks wenig Zeit, um sich noch Chancen auf den Turniersieg zu wahren. Dies war vor allem für die ausharrenden Zuschauer von Vorteil, da so gut wie jede gespielte Hand ein All-In zur Folge hatte. Bereits mit der 4. Hand verabschiedete sich Small Stack Bastian Tengler, der lediglich mit 4.800 in Chips an den Finaltisch gekommen war, mit Q3 suited.
Als undankbarer Siebter, da letzter nicht ausbezahlter Rang, ging Josef Eberl vom Tisch, nachdem sein All-In mit A4 off-suite von Andreas Pribylla mit A9 suited gecallt wurde. Eberl traf zwar im Flop noch seine 4, allerdings paarte Pribylla ebenfalls im Flop die 9 und auf dem Turn kam sogar die zweite 9 und bildete den Drilling für den Chipleader.
Den sechsten Platz belegte Mathias Gabriel. Er war mit dem zweitkleinsten Stack an den Tisch gekommen und hatte nach angestiegenen Blinds nicht die richtigen Karten, um noch einmal verdoppeln zu können. Sein Gewinn für das Erreichen den 6. Platz ist ein Essensgutschein bei Plaka Athen in Taufkirchen / Vils. Als nächster verabschiedete sich der Münchener Kai Schuster vom Tisch. Sein All-In mit den Cowboys (KK) wurde von Bernhard Klingseisen mit 9,10 gehalten. Der Flop beunruhigte Schuster bereits, denn mit 3-6-7 öffnete sich für Klingseisen der Got-Shot-Straight-Draw. Auf dem Turn wurde die Entscheidung noch einmal vertagt, doch auf dem River passierte das Unvermeidliche: die 8 fiel, Klingseisen bildete seine Straße und Schuster schied aus! Zumindest darf sich der Münchener jetzt mit einem nagelneuen iPod Nano, gesponsert von FinancialLife (Schwindegg), von diesem Schock erholen.
Bereits nach neun Händen war somit die Hälfte der Spieler vom Tisch; und auch weiterhin legten die Spieler keine Pause ein. Die Spannung unter den Zuschauern stieg weiter an und Croupier Christian Stettner ließ sich nicht lumpen und verteilte weiterhin bärenstarke Hände an die letzen Vier.
So fiel die Vorentscheidung um den Gewinn der drei Hauptpreise bereits in der nächsten Hand, als Patrick Totzauer gegen Johann Scharl verdoppeln konnte. Totzauer ging mit AQ off-suite All-In und fand den Call mit K6 suited bei Scharl. Der Flop versprach bereits Action, denn mit 4-6-A hatten beide Spieler einen Hit gelandet. Auf dem Turn brachte ein K Scharl zwar nochmal in Führung, doch erneut wurde auf dem River die führende Hand zerstört: es folgte die Q und Totzauer siegte mit dem höheren Two-Pair.
Drei Hände später (13.) trafen die beiden Spieler erneut aufeinander. Diesmal stellte Scharl seine verbleibende Jetons mit 77 All-In und Totzauer hielt mit K5 dagegen. Bereits als erste Karte im Flop fiel der K zum Paar für Totzauer und die restlichen Community Cards (KA9-2-3) brachten keine Hilfe mehr für Scharl. Er gewann als Vierter des Turniers eine Digitalkamera mit 8.2 Megapixeln.
Dadurch verkleinerte sich die Runde auf drei Spieler die somit als Gewinner der Hauptpreise feststanden und nur noch die Rangordnung unter sich ausspielen mussten, wobei sich die Stacks nahezu ausgeglichen präsentierten:
1. Klingseisen, Bernhard (39.800)
2. Pribylla, Andreas (39.500)
3. Totzauer, Patrick (33.900)
Doch wer sich jetzt auf ein zähes Ringen um den ersten Platz einstellte, wurde sicherlich überrascht, denn die Spieler gaben keinesfalls ihre aggressive Spielweise auf und es wurde weiterhin nicht an All-Ins gespart. Als erster der drei musste Bernhard Klingseisen in den sauren Apfel beissen und den Tisch verlassen. Er freute sich über ein vom E3 aus Dorfen gesponsertes TomTom Navigationsgerät.
Nun folgte im Heads-Up die Entscheidung zwischen Patrick Totzauer und Andreas Pribylla. Pribylla ging dabei mit dem wesentlich höheren Stack ins Rennen, doch Totzauer konnte im Verlauf vor allem durch viele Blind Steals fast gänzlich ausgleichen.
Die endgültige Entscheidung fiel nach 21 Händen, als Pribylla mit 8-2 suited ein Two Pair floppte und Totzauer mit K5 auf dem River das höhere Two Pair erhielt. Pribylla ging All-In, Totzauer callte und gewann.
Andreas Pribylla blieb nicht einmal mehr der Big Blind für die letzte Hand und schlussendlich musste er sich den 10-2 off-suite von Patrick Totzauer geschlagen geben.
Bemerkenswert ist dabei allerdings, dass die beiden beste Freunde sind und zudem mit gerade 18 bzw. 19 Jahren zu den jüngsten Teilnehmern des Turniers gehörten!
Pribylla gewann als 2. Hauptpreis einen Gutschein für einen „Open Water Diver“-Tauchkurs, der vom DIVER’S Tauchzentrum zur Verfügung gestellt wurde und Totzauer freute sich über den Hauptpreis, eine brandneue Sony Playstation 3 mit einem zusätzlichen Controller sowie den Spielen GTA4 und Formel 1!
Der Club Caliente gratuliert allen Gewinnern zu ihren Preisen!
Abschließend gilt unser Dank dem Personal des DIVER’S World Restaurants, den allzeit gelassenen Croupiers, den stets freundlichen und tatkräftigen Club-Mitgliedern im Service, die die Spieler fortlaufend mit frischen Getränken versorgten, dem Floorman Walter Rott, der in kniffligen Situationen stets für Klarheit sorgte, den Zuschauern für’s Vorbeikommen und vor allem aber allen Spielern für die Teilnahme an unserem ersten Turnier - hoffentlich sehen wir alle beim nächsten Mal wieder!



























































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