Das Prinzip der Smart Grids setzt auf dezentrale Energieproduktion, um dem Verbraucher zu ermöglichen, den eigenen Energiehaushalt effektiver steuern und gleichzeitig das Haushaltsbudget entlasten zu können.
Baugenehmigung für Photovoltaikanlage in Dessau
Am 19. September 2011 hat die Smart Grids AG die Baugenehmigung zur Installation einer Aufdach-Photovoltaikanlage auf dem Gelände der ehemaligen Dessauer Junckerswerke erhalten. Nach Fertigstellung der Anlage kann nach dem Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) mit sicheren Einspeiseentgelten über 20 Jahre gerechnet werden. Darüber hinaus ist denkbar, die Anlage alternativ bei entsprechend interessantem Einmalertrag und laufender jährlicher Dachpacht an Investoren zu verkaufen.
Rainer Prinz, CEO der Smart Grids AG, zeigt sich erfreut über das Großprojekt und sieht seine Firma auf dem richtigen Weg: „Dies stellt einen Schritt zur weiteren Entwicklung dieses Geländes im Bereich Erneuerbarer Energien dar. Des Weiteren ist eine Freiflächensolaranlage geplant, da Teile des Geländes nach dem EEG als sogenannte Konversionsfläche klassifiziert sind. Außerdem ist es uns gelungen, weitere Mieter für die Industriehallen und für das denkmalsgeschützte Bürogebäude auf dem weitläufigen Gelände zu finden. Wir sind auf einem guten Weg.“
Mehrheitliche Beteiligung an Gewächshauskomplex in Rossau
Die Smart Grids AG hat sich mehrheitlich an der Firma New Energy London Deutschland beteiligt, die am 09. November 2011 mit dem Bau eines Groß- investitionsprojektes im INDU-Park Rossau, nahe der sächsischen Städte Chemnitz und Dresden, nach insgesamt anderthalb Jahren Vorbereitung begonnen hat. Auf dem ca. 10 ha großen Grundstück wird bis Ende 2012 ein großes Gewächshaus mit insgesamt ca. 51.000 qm Nutzfläche entstehen. Auf dem Gewächshaus wird weiterhin eine Photovoltaikanlage mit ca. 6,3 MW Leistung sowie ein Blockheizkraftwerk mit weiteren 3 MW Leistung installiert. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt zunächst ca. 20 Millionen Euro. Sämtliche Baugenehmigungen und die sogenannteEinspeisezusage durch den örtlichen Netzbetreiber liegen vor.
„Dieser Komplex von Nahrungsmittelproduktion in Kombination mit der Energie- erzeugung aus Erneuerbaren Energien wird“, so R. Prinz, „der dortigen Region und auch dem überregionalen Bereich einen enormen Wachstumsimpuls mit ca. 60 qualifizierten neuen Arbeitsplätzen bescheren. Er kombiniert Energiegewinnung aus Sonnenenergie und nachwachsenden Rohstoffen mit höchsteffizienter Produktion von Nahrungs-mitteln zur Belieferung der nahen Ballungsräume Leipzig, Dresden und Berlin und ist damit in hohem Maße von volkswirtschaftlichem Nutzen.“
Die Tochter der iEnergy AG plant weitere Investments dieser Größenordnung und will damit zu einem wichtigen Player im Markt der Erneuerbaren Energien aufsteigen. Im Rahmen einer Baustellenbegehung unter Beteiligung von Behörden, Fachingenieuren, Banken, Investoren, Medienvertretern und Initiatoren bemerkte Smart Grids CEO R. Prinz, dass die Rahmenbedingungen durch EEG, technischen Fortschritt und Zugang zu günstigen Finanzmitteln sehr positiv zu beurteilen seien und dass man die Gunst der Stunde energisch nutzen wolle.